Archivalien, Siegel und Urkunden zum Silberbergwerk Suggental

Es existiert eine Vielfalt von Archivgütern zum Bergwerk Suggental. Diese sollen hier nach und nach der geneigten Öffentlichkeit gezeigt werden.

Urgrabenurkunde Glottertal und Bergwerk Suggental

Die Urgrabenurkunde des Grafen Egino II. von Freiburg aus dem Jahre 1284 stellt zweifellos eine der interessantesten mittelalterlichen Urkunden zur suggentäler Bergwerksgeschichte dar. Sie wirft ebenso ein geschichtliches Schlaglicht auf den von St. Peter aus durch das Glottertal verlaufenden Urgraben (ein verballhornter Name, eigentlich "Wuhrgraben"), der ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Wasserbaukunst darstellt.

Annasiegel Gewerkschaft Bergwerk Suggental

Das hier gezeigte sogenannte Annasiegel stammt von einer auf 1784 daterenden Liste der Gewerken. Die Textaufschrift lautet "Anna Bergwergk in Suckenthal", zu sehen ist die Heilige Anna, wohl mit der jungen Maria und ihrem Enkel, dem Jesuskind. Darunter ein Bergmann mit Geleucht oder auch Erzkübel, möglicherweise symbolischen Silbererzstufen im Berg und Taldarstellung.